Der Wind weht wo er will

Johannes 3:8 Der Wind weht wo er will

Es war während meines Studiums. An einem Vormittag verwandelte sich der Unterricht zu einer Gebetsveranstaltung, die zwei Tage andauerte. Seid dieser Zeit bete ich immer wieder: „Herr, überrasche mich!“

Das klingt wie ein gefährliches Gebet, weil wir die Führung und Planung komplett aus der Hand geben. Ab jetzt müssen wir dem Timing Gottes vertrauen. Auf der anderen Seite zeigt es unsere Bereitschaft, mehr von Gottes Eingreifen in unserem Leben sehen zu wollen. Und –
Gott liebt es, uns zu überraschen.

Eigentlich sollten wir keine Kinder bekommen, so hatten die Ärzte es uns nach der Fehlgeburt unseres ersten Kindes gesagt. Das hinderte Gott nicht, uns mit einer Tochter, nach 13 Jahre, zu überraschen.

Eigentlich ist ein Mann mit 3 Gehirntumoren ein Todeskandidat. Aber Gott liebte es meinen Vater durch Spontanremission zu heilen.

Eigentlich ist eine Autoreparatur sehr kostspielig. Doch Gott lenkte das Herz der Autowerkstattbesitzer uns die Reparatur zu schenken.

Gott überrascht uns!
Dabei geht einer solchen Überraschung meistens ein anhaltendes Gebet voraus. Gott hat sich festgelegt nur auf Gebet zu antworten: „Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet.“ (Jakobus 4:2)
Tragisch sind die vielen unerfüllten Hoffnungen – weil sie nie gefragt haben.
Aber wenn Du betest kann alles passieren! Und es gibt noch eine Entdeckung: je mehr du betest, desto mehr heilige Überraschungen kommen auf Dich zu.

Nicht von ungefähr vergleicht Johannes im dritten Kapitel seines Evangeliums, den Geist Gottes mit dem Wind. Er ist unkontrollierbar, unvorhersagbar – wie aufregend! Oder macht Dir dass Angst?
Ein Leben mit Jesus ist alles andere als langweilig.
Bete heute: Herr, überrasche mich!

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