Er berichtet: „Ich erinnere mich, wie wütend ich auf Gott war, als ich hörte, dass meine Mutter einen Hirntumor hatte. Sie war erst 50 Jahre. Wieso hatte Gott es nicht verhindert? Auf einem Spaziergang, um den Kopf wieder frei zu bekommen, rief ich zum Himmel: „ Herr, regle das! Jetzt!“ Das war ziemlich anmaßend, aber ich wusste mir keinen anderen Rat.

Aber meine Mutter war eine gläubige und starke Frau. Sie weinte nie und beklagte sich nicht, sondern gab ihrer Hoffnung auf eine Genesung Ausdruck. Das einzige Mal, wo ihre Stärke einen Riss zu haben schien war, als man ihr die Haare abrasierte für die Operation. Da fand ich sie weinend im Bett sitzend vor. Also versuchte ich sie mit theologischen Wahrheiten zu trösten.

Plötzlich hörte meine Mutter auf zu weinen und sagte: „Sohn, ich kenne das alles. Der Grund warum ich weine ist: ich habe für die Dauerwelle letzte Woche 50 Dollar gezahlt –wofür? Für nichts! ”Völlig schockiert schaute ich meine Mutter an und dann lachten wir gemeinsam laut heraus! Dieser Moment war irgendwie heilig –besonders. Meine Mutter war gefüllt mit Hoffnung.

Glücklicherweise konnte der Tumor entfernt werden und meine Mutter erfreut sich guter Gesundheit. Nicht immer findet alles hier auf der Erde ein gutes Ende. Aber die Hoffnung auf Gottes gute Pläne lässt uns auch über den Tod hinausblicken. Auch auf diesem letzten irdischen Gang wird er bei uns sein!

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