Einer meiner Freunde, Mike Y., erzählte mir die Geschichte von seiner Kirche, die einen Diakon hatte, der nicht wirklich mitarbeitete. Er sagte zu diesem Diakon: „Wissen Sie, Sie tun nicht besonders viel hier. Die Jugendgruppe fährt einmal im Monat ins Seniorenheim und sie brauchen jemand, der den Bus fährt. Würden Sie das tun?“

Also tat er es. Er stand hinten, während die jungen Leute vorne den Gottesdienst hielten. Ein alter Mann im Rollstuhl fuhr mit seinem Rollstuhl heran, griff die Hand des Diakons und hielt sie fest. Dieser alte Mann hielt die Hand des Diakons während des ganzen Gottesdienstes. Als sie den nächsten Monat wiederkamen, passierte genau dasselbe. Im folgenden Monat geschah es wieder und den Monat darauf auch.

Und dann, als sie das nächste Mal kamen, war der alte Mann nicht da. Der Diakon fragte eine Pflegerin nach ihm und sie sagte ihm: „Oh, er liegt im Sterben. Er ist im dritten Zimmer auf der rechten Seite. Sie können ihn besuchen, aber er ist nicht bei Bewusstsein.“

Der Diakon ging zu ihm, nahm die Hand des Mannes, betete, dass der Herr ihm, durch seinen Opfertod am Kreuz, ewiges Leben schenken möge. Er betete, dass seine Sünden vergeben würden und dass er in den Armen Jesu den Übertritt in die Herrlichkeit antreten möge. Als er das Gebet beendet hatte, drückte der alte Mann im Bett die Hand des Diakons drei Mal kräftig, um ihm zu versichern, dass er, obwohl er nicht bei Bewusstsein war, das Gebet gehört hatte. Der Diakon war so bewegt, dass er aus dem Zimmer stolperte und eine Frau mittleren Alters fast umrannte.

Sie sagte: „Er hat auf Sie gewartet. Das ist mein Vater. Er sagte, er wollte nicht sterben, bevor er noch einmal Gelegenheit hätte, die Hand Jesu zu halten. Ich versuchte meinem Vater zu erklären, dass er in der Ewigkeit die Hand Jesu halten könnte, aber nicht in diesem Leben. Aber mein Vater bestand darauf und sagte: Oh, Nein, einmal im Monat kommt Jesus und hält meine Hand und ich würde einfach gerne noch einmal seine Hand halten, bevor ich sterbe.“

Ich weiß nicht, was Sie davon halten. Aber verstehen Sie bitte eines: Jesus will, dass Sie für andere Menschen Jesus werden.

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