Vor etwa einem Jahr befand sich der 59-Jährige Alistair Blake mit seiner Frau Melinda in ihrem Strandhaus in Victoria, Australien. In der Nacht wachte Melinda vom scheinbaren Schnarchen ihres Mannes auf – doch bald merkte sie, dass er einen Herzinfarkt erlitt. Sie wusste, dass es dauern würde, bis der Notarzt zu ihnen an den Strand gelangte, und begann mit der Herz-Rhythmus-Massage. Aber auch als der Notarzt vor Ort war, schaffte er es nicht, das Herz wieder zum Schlagen zu bekommen.

90 Minuten lang geschah nichts, keine Reaktion. Dann, mit einem Mal, begann das Herz wieder zu schlagen. «Bei 90 Minuten Ausfall erwartet man permanente Behinderungen», erklärt Kardiologe Prof. Jamie Layland. Doch nichts war wie erwartet. Vier Tage lang verbrachte Alistair Blake in der Intensivstation – als er aufwachte, war er völlig normal, hatte keinerlei körperliche oder mentale Folgen. Er erhielt einzig einen Herzschrittmacher.

Die Ärzte waren so erstaunt von seinem Fall, dass sie ihm den Spitznamen «Lazarus» gaben in Anlehnung an den Mann aus der Bibel, den Jesus drei Tage nach seinem Tod wiederauferweckte. Alistair selbst wusste zunächst gar nicht, wer das ist und musste den Namen zunächst einmal nachschlagen – doch jetzt ist er überzeugt: «Ich denke, das ist angemessen!» Er wolle jetzt das Leben wirklich ausschöpfen, denn «jeder Tag ist ein Bonus»!

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