In der Natur den Weg zu Gott finden

 

Die christlichen Pfadfinder" Royal Ranger" lenben eine Woche in Huchenfeld in einer selbst erschaffenen Wild-West Stadt

Pforzheim. Unter dem Thema „Wilder Westen" veranstalten die Royal Ranger ihr christliches Camp für Jugendliche in Huchenfeld. Dabei lernen die Teilnehmer, wie wichtig Zusammenhalt und Vertrauen sind.

PZ-Mitarbeiterin
Alisa Essig

 

Pferde rennen über die Felder des Lohwiesenhofs, Pfeile fliegen durch die Luft und abends brennt das Lagerfeuer- die Wiesen zwischen Huchenfeld und Würm waren diese Woche fest in des Händen zahlreicher Cowboys, Indianer und Rangern.
Organisiert wurde das Camp"RangerTown" von den christlichen Pfadfindern, den „Royal Rangers"."300 Kinder und Erwachsene lassen mit uns den wilden Westen wieder aufleben", erklärt Campleiter Antonio Greco. Er ergänzt, dass jedes Jahr solch ein Camp stattfindet, immer unter einem anderen Motto.

 

Verschiedene Themenbereiche

Wer ein echter Cowboy sein will gesucht natürlich auch den campeigenen Saloon mit original Schwingtüren oder versucht sich auf dem Bullen beim Bullriding zu behaupten. Die verschiedenen Themenbereiche wie Mexico- City oder die Zeltlager der Pfadfinderschaften lassen keine Wünsche offen: Vom Trampolin über eine Pferdekoppel, einen Steinofen zum Backen leckerer Gerichte, bis hin zur Eisenbahn, die Teilnehmer können in die Rollen von Cowboys oder Indianer schlüpfen.

 

„Schön ist dass wir alles selbst aufgebaut haben und uns auch hier um alles kümmern können. Kochen, Zelte aufräumen, und verkleiden oder den Jüngeren helfen, alles machen wir gemeinsam und das ist das Schöne am Camp", sagt die 13.-Jährige Christiane Knöppler.
„Abends haben wir hier immer ein Kleines Theaterstück, bei dem wichtige Werte wie Freundschaft oder Vertrauen übermittelt werden. Auch ist uns der Künstlerische Bereich sehr wichtig, den die Kinder im Workshop durch basteln oder malen ausbauen können", so der Campleiter.

 

T-Shirt für Oberbürgermeister

Dass Freundschaft und Zusammenhalt eine große Rolle im Camp spielen, sieht man auch an den gemeinsamen T-Shirts, die groß den Aufdruck „Freundschaft" zeigen. Am Dienstagmittag war die Wild-West- Stadt in großer Aufregung, denn die Jugendlichen bekamen einen wichtigen Gast: Oberbürgermeister Gert Hager besuchte das Camp und wurde von den Kindern und Jugendlichen mit großem Applaus begrüßt.
„ Dieses Camp ist ein wichtiger Bestandteil, den inneren Pfad zu sich selbst und auch zu Gott zu finden", sagte Hager, der als Dankeschön von den Pfadfindern ein FreundschaftsT-Shirt sowie eine Urkunde erhielt.

Abschied fällt schwer

 

Das Camp geht heute zu Ende. Hinter den Jugendlichen liegt eine Woche, in der sie viel Zeit in der Natur und mit Gleichaltrigen verbringen konnten. „ der Abschied fällt schwer, denn wir haben uns mit allen gut verstanden. Es war eine tolle Zeit", sagt Polina Kozlova.

                                                                       Pforzheimer Zeitung.....